Großes aus Korea

Mehr Ausstattung, mehr Komfort, mehr Platz: In dritter Generation lässt Kia seinen Sorento deutlich üppiger auftreten als zuvor.

Als Kia vor 13 Jahren den ersten Sorento auf deutsche Straßen schickte, hatten hiesige Hersteller bis auf Mercedes und BMW mit M-Klasse und X5 nichts in Sachen SUV zu bieten. Der Sorento entpuppte sich schnell als Schnäppchen im Segment: günstig, gut und praktisch.

Die dritte Generation soll die Absatzkurve nun möglichst in gleicher Richtung fortführen. In der Länge wuchs das SUV um zehn Zentimeter und erreicht mit 4,78 Metern Full-Size-Format. Fahrer wie Passagieren genießen reichlich Platz. Abhängig von der Ausstattung können Kunden sogar eine dritte Sitzreihe bestellen. Fehlt diese, bleibt mehr Raum für Kleinkram unter dem Ladeboden.

Unter der Haube steckt der bekannte, aber intensiv überarbeitete 2,2-Liter-Diesel (200 PS, 441 Nm). Er überzeugt durch leisen Lauf und wenig Vibrationen. Wer Allradantrieb nicht benötigt, kann den Sorento auch mit Frontantrieb bestellen, muss allerdings auf Automatik verzichten. Dafür sinkt der Verbrauch von 6,6 auf 5,7 Liter Diesel. Allerdings: Das 2WD-Modell lässt oberhalb der Basis nur die nächsthöhere Linie Vision zu (ab 36 990 Euro). Für die lässt sich auch gegen Geld und gute Worte weder ein sogenanntes Performance-Paket, noch ein Panoramadach oder besagte dritte Sitzreihe ordern. Immerhin beinhaltet das Performance-Paket (2200 Euro) unter anderem Navigation, 8-Zoll-Bildschirm, Soundsystem, digitales Radio, Sprachsteuerung, elektrisch verstellbare Sitze mit Belüftung, Spurwechselassistent, Querverkehr-Warner und adaptives Kurvenlicht. (mid)
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