Grubenunglück in China
20 tote Kumpel

Peking. Beim einem Grubenunglück in Nordchina sind 20 Bergarbeiter ums Leben gekommen. 110 weitere seien lebend aus der Kohlegrube in Shuozhou in der Provinz Shanxi gekommen, berichtete ein Manager des Kohleunternehmens Datong am Freitag telefonisch der Deutschen Presse-Agentur in Peking.

Damit stieg die Zahl der Todesopfer des Unglücks am Mittwochabend von zunächst 19 auf 20. "Wir stellten fest, dass tatsächlich 130 Bergarbeiter unter Tage waren", sagte der Manager. "Wir haben eine weitere Leiche gefunden, so dass die Zahl der Toten auf 20 steigt." Nach Informationen des Unternehmens war es in einem Schacht zu einem Einsturz gekommen. Eine Konstruktion zur Abstützung der Decke sei plötzlich eingebrochen. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.

Chinas Gruben sind die gefährlichsten der Welt. Jedes Jahr kommen Tausende chinesische Kumpel ums Leben - im Verhältnis deutlich mehr als in anderen Teilen der Welt. Schlechte Sicherheitsvorkehrungen, unzureichende Ausrüstung und mangelnde Aufsicht durch Vetternwirtschaft gelten häufig als Ursache.
Weitere Beiträge zu den Themen: China (76)Kohleabbau (1)Grubenunglück (1)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.