Gucken statt toben

Mit dem Knochen vor die Glotze setzen. Das könnten manche Besitzer mit ihren Hunden machen. Denn seit einiger Zeit gibt es für die Tiere ein spezielles Fernsehprogramm. Es heißt DOGTV.

Kein Witz! Diese verrückte Idee hatten Leute aus dem Land USA. Am Donnerstag haben sie das Programm in Deutschland vorgestellt.

Sie meinen: Wenn Hunde alleine zu Hause sind, fühlen sie sich einsam, sind traurig oder haben Angst. Der Fernseher soll sie entspannen und darüber hinwegtrösten, dass Herrchen oder Frauchen nicht da sind.

Große Auswahl

Beim Hunde-Fersehen können die Tiere zum Beispiel grüne Wiesen oder schneebedeckte Berge anschauen und dazu entspannende Musik hören. Auch andere Hunde bekommen sie zu sehen. Ein Chef des Programms sagt: "Wir zeigen auch wilde Tiere wie Zebras, Elefanten oder Affen."

Die Fernsehleute haben Hunden verschiedene Dinge gezeigt. So wollen sie erfahren haben, was den Vierbeinern gefällt und was nicht. Der Hund müsse nicht unbedingt gebannt zuschauen, meint der Chef. Wenn das Tier vor dem Fernseher schlafe, sei das auch ein gutes Zeichen. Dann sei er nämlich entspannt und habe keine Angst.

Tierschützer finden die Sache mit dem Hunde-Programm übrigens nicht so toll. Sie befürchten, dass manche Besitzer den Hund oft vor die Glotze setzen und meinen, das sei dann eine gute Beschäftigung. Für Hunde sei es aber am besten, wenn sie draußen herumlaufen können, sagen sie. (dpa)
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