Günstige Mietverträge gelten weiter
Rund um Haus und Wohnung

Bremen.(dpa/tmn) Angesichts der niedrigen Zinsen erscheint der Kauf einer Wohnung oder eines Hauses aktuell günstig wie selten. Der Erwerb vermieteter Immobilien ist aber nicht ohne Risiko. Das bestehende Mietverhältnis wird beim Kauf übernommen, günstige Mieten lassen sich nicht beliebig erhöhen, erklärt die Bremer Notarkammer.

Es greift die sogenannte Kappungsgrenze: Mehr als 20 Prozent Erhöhung innerhalb von drei Jahren sind nicht erlaubt. Das gilt auch, wenn die Miete nach einer Anhebung noch unter der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt.

Kein Anspruch auf schnelles Internet

Hamburg.(dpa/tmn) Internetleitungen werden immer schneller. Fehlen passende Anschlüsse in der Wohnung oder die nötigen Leitungen im Haus, bleibt das eigene Netz langsam. Mieter haben in so einem Fall nur wenig Handlungsspielraum. "Es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf schnelles Internet in der Wohnung", erklärt Marielle Eifler vom Mieterverein zu Hamburg. Vermieter sind nicht einmal verpflichtet, überhaupt einen Anschluss bereitzustellen. Sind Telefon- und Kabelbuchsen aber in der Wohnung installiert, müssen sie auch funktionieren. Andernfalls können Mieter eine Frist von zwei bis drei Wochen setzen, in welcher der Vermieter dafür sorgen muss, dass die Leitungen genutzt werden können.

Mieter, die auf schnelles Internet angewiesen sind, sollten sich die Art der Verkabelung bei der Anmietung schriftlich bestätigen lassen, rät Eifler. Dadurch gilt ein vertraglicher Anspruch. Hält die Leitung dann nicht, was sie verspricht, muss der Vermieter nachrüsten.
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