Hände weg vom Naherholungsgebiet
Briefe an die Redaktion

Zur Verlängerung der Südosttangente:

Dem Leserbrief von Dr. Alexander Erben vom 4. August möchte ich mich vollinhaltlich anschließen. Nicht nur Bürger im Osten der Stadt, sondern alle Einwohner werden erst, wenn der Hang verbaut ist, merken, wie wichtig dieses Naherholungsgebiet ist, unter anderem auch für die Luftqualität.

Ich will nicht noch mal alle sehr gut formulierten und sehr nachdenklichen und logischen Argumente wiederholen. Nur ein Beispiel: Der so vehement von Anwohnern geforderte Bau des Autobahnzubringers in der Mooslohe, die dadurch zerschnitten und teilweise zerstört wurde, hat die erhoffte Entlastung für Mooslohstraße und Tulpenstraße nicht gebracht - im Gegenteil.

Ich appelliere an die Entscheidungsträger, behutsam mit unseren wertvollen stadtnahen Landschaftsressourcen umzugehen - allzu viele haben wir nicht mehr.

Dr. Hildegard Bergler,Weiden

Meine Stimme für den Baum

Zum Artikel "Rehbühlschule: Problembaum raus" vom 11. 8.:

Meinem Freund, dem Baum, soll es an den Kragen gehn, nein, an die Wurzel, ihm, dem Schattenspender, der Heimat der Vögel, meiner Freude zu allen Jahreszeiten! Er ist jetzt ein "Schädling", ein "Problembaum" - weg mit ihm. Ob eine der im Bericht angeführten Fachstellen für ihn spricht? Hier ist meine Stimme für den Baum - ich fürchte, sie wird ihm nicht helfen.

Irene Kassubek(aus der Gattung der Schädlinge)

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