Heißer Tipp: Spaziergang über den Basaltkegel
Vulkanerlebnis Parkstein

Der Basaltkegel Parkstein ragt im Weidener Becken weit aus der Landschaft heraus.

Rings um den Fuß des erloschenen Vulkans schmiegen sich sanft die Häuserzeilen des historischen Ortskerns, die schon von weitem zu sehen sind.

Der Basaltkegel wurde bereits vor über 70 Jahren als Naturschutzgebiet ausgewiesen und bietet besonderen Pflanzen wie der Königskerze oder dem Beifuß sowie Tieren wie dem Schmetterling "Mauerfuchs" oder der Steinpicker-Schnecke günstige Lebensbedingungen. Auf gut ausgebauten Wegen ist der Gipfel mit den Resten der Burg Parkstein und dem Bergkirchlein St. Marien zu den 14 Nothelfern schnell und bequem erreichbar.

Grandiose Aussicht

Der Aufstieg wird mit einer grandiosen Aussicht in den Oberpfälzer Wald belohnt. Interessant ist der Geopfad, der sich westlich der Basaltwand bis hinauf zum Burghof erstreckt und der die unterschiedlichen Gesteinsarten der Region, vom Granit über Sandstein, Kalkstein bis Basalt, vorstellt. Dazwischen laden Sitzgelegenheiten immer wieder zum Verschnaufen und Verweilen ein.

In den drei Felsenkellern in der Kapuzinergasse zeugen riesige Gesteinsbrocken von den mehrfachen Ausbrüchen des Vulkans vor 23 Millionen Jahren. Bei den Explosionen wurden große Blöcke aus dem einstigen Gebirge über dem Vulkan mitgerissen. Diese Trümmer fielen in den Schlot zurück und wurden dabei wie in einer Kugelmühle zugerundet.

In Nähe der Felsenkeller trifft man auf historische Gebäude, wie etwa das alte Forsthaus, das Kapuzinerhaus, den Pfarrhof und die Pfarrkirche.

Neues Museum

Mehr zur wechselvollen Geschichte des einst mächtigen Ortes Parkstein erfahren Besucher im neuen Museum am Marktplatz. In kurzen Filmbeiträgen begegnet man hier neben der Geologie des Basaltkegels auch historischen Persönlichkeiten und heutigen Parksteiner Bürgern. Und wer weiß, vielleicht spu(c)kt in dem alten Landrichterschloss auch ein echter Vulkan?
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