Hilfe für Dauerzocker

Manche Menschen sind vom Computer gar nicht mehr wegzubekommen. Sie zocken etwa die ganze Nacht lang Spiele. Dann sitzen sie total müde in der Schule. Die Noten werden immer schlechter.

Sie wollen lieber am Bildschirm sitzen und spielen, statt Familie oder Freunde zu treffen. Fachleute sagen dann: Diese Menschen sind mediensüchtig. Für sie gibt es Hilfe. Manche gehen zu Experten. In der Stadt Dortmund gibt es sogar eine Wohngemeinschaft für Medien-Abhängige. Dort wohnen gerade acht Jugendliche und junge Erwachsene.

Ein bis eineinhalb Jahre bleiben sie in der WG. Sie alle hatten vor allem Probleme mit Online-Spielen.

Die Fachleute arbeiten dann beispielsweise mit ihnen daran, dass sie wieder genug Schlaf bekommen und morgens aufstehen. Das klappt bei vielen Medien-Süchtigen nicht mehr so gut. An das Smartphone oder den Computer dürfen die Bewohner am Anfang nur noch eine Stunde am Tag. Stattdessen putzen sie die Wohnung, kochen gemeinsam oder kaufen ein.

Alleine raus dürfen die Jugendlichen jedoch schon. "Wir freuen uns sogar", sagt der Leiter der Einrichtung dazu. Schließlich sollen sie vor allem wieder Spaß am Leben draußen haben. (dpa)
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