Hilfe für Gran Chaco

In einer Region in Südamerika leben seltene Tiere. Aber deren Lebensraum ist bedroht: Denn dort werden viele Bäume gefällt.

Wer im Gran Chaco unterwegs ist, kann seltene Tiere sehen. Pumas leben hier in Südamerika, Ameisenbären und Tapire. Dort gibt es große Wälder und weite Ebenen. Die Region erstreckt sich über mehrere Länder wie Bolivien, Paraguay und Argentinien. Sie ist mehr als zweimal so groß wie Deutschland.

Doch der Gran Chaco ist bedroht. Dort werden nämlich viele Bäume gefällt, zum Beispiel in Argentinien. Umweltschützer kritisieren, dass in den letzten 20 Jahren dadurch große Waldflächen verloren gingen. Der Wald wird zum Beispiel gefällt, weil auf den kahlen Flächen dann Pflanzen angebaut werden, die Menschen nutzen: Soja etwa. Das wird auf der ganzen Welt gegessen oder auch an Tiere verfüttert. Aus Soja kann man aber auch andere Dinge machen, zum Beispiel Sprit für Fahrzeuge. Umweltschützer sagen, dass der Gran Chaco mehr geschützt werden muss, damit er erhalten bleibt. Es gibt zwar Gesetze zum Schutz, an die hält sich aber nicht jeder. (dpa)
Weitere Beiträge zu den Themen: Kinderseite (7289)Buenos Aires (46)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.