Hintergrund

Eier, Milch, Brot, Butter - es gab einfach von allem zu wenig. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatten viele Menschen kaum etwas zu essen. Die Bauern konnten nicht genügend Getreide anbauen. Es fehlte an Dünger. Außerdem waren viele Fabriken kaputt. Zudem konnten die wenigen Lebensmittel, die es gab, nicht gut verteilt werden. Denn viele Straßen, Brücken und Eisenbahn-Gleise waren zerstört.

Gerade in den Städten mussten die Leute deshalb mit wenig Lebensmitteln auskommen. Eckhard Schimpf erinnert sich: "Vater und Mutter haben zwar immer irgendwas herangeschafft", sagt er. "Aber manchmal gab es wochenlang nur Kartoffeln, weil einfach nichts anderes zu bekommen war. Oder Steckrüben-Eintopf." Eckhard Schimpf mag bis heute keine Steckrüben. (dpa)
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