Hintergrund

Vor 27 Jahren, als der alte Backofen im Garten der ehemaligen Brauerei Reuschl abgerissen werden sollte, hatte sich der Heimatverein Hohenthan unter ihrem damaligen Vorsitzenden Klaus Schuster vehement für den Erhalt dieses alten Backsteingebäudes eingesetzt. Eineinhalb Jahre sollten dann die Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten dauern, welche die Mitglieder des Heimatvereins in Eigenleistung erbrachten, bevor der alte Backofen nach 30 Jahren Pause das erste Mal wieder angeheizt werden konnte. Seitdem steht er im Mittelpunkt des jährlichen Hohenthaner Backofenfestes. Insgesamt dreimal heizen die beiden Bäckermeister Seer den Backofen vor, und wenn die Glut nach etwa einer Stunde die richtige Temperatur von etwa 250 Grad hat, kann das Brot "geschossen" werden. 30 Laib werden dabei jedes Mal in den Backofen geschoben. Nach einer knappen Stunde ist das duftende Bauernbrot schließlich kross gebacken und wird vom Backofen aus in einen Nebenraum befördert, wo es auf Holzbrettern und in Regalen auskühlen kann. Das gleiche geschieht auch mit den Brot- und Käsekuchen, die allerdings nur knapp eine Viertelstunde im Backofen verweilen müssen, bis sie fertig gebacken sind. (bir)
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