Hintergrund

Vielleicht ist in deiner Schule nach den Ferien auch ein neues Kind aus einem anderen Land. Damit es in der Pause nicht allein auf dem Schulhof stehen muss, kannst du ihm helfen.

Du hast keine Lust, viel zu reden? Schieße dem Kind den Ball zu und lächele. So wird ohne Worte klar, was du meinst.

Trau dich ruhig, neue Spiele auch mal mit Händen und Füßen zu erklären. Wenn das Kind dich nicht versteht, kannst du ihm einfach vormachen, was es tun muss, um mitzuspielen.

Habt ihr in eurer Schule eine Sport-AG? Dann schlage eurem Lehrer vor, die neuen Kinder dorthin einzuladen. Denn Sport verbindet. (dpa)

Gleiche "Sprache"

Wenn Kinder aus einem fremden Land nach Deutschland kommen, verstehen sie erst einmal niemanden. Die Menschen hier sprechen eine andere Sprache und haben andere Gewohnheiten. Sie essen andere Sachen oder spielen andere Spiele. Beim Sport ist das anders. Fußball zum Beispiel spielen die Leute auf der ganzen Welt gleich.

Deshalb finden Kinder aus anderen Ländern beim Sport schneller Anschluss als vielleicht in der Schule. "Wenn mir jemand den Ball zuschießt und ich schieße zurück, dann machen wir gemeinsam etwas. Dafür braucht niemand viele Worte. Und schon fühlt sich das fremde Kind wohler", erklärt ein Experte.
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