Hohe Ansprüche
Briefe an die Redaktion

Eine Meinung zum Artikel "Sie wollen raus und lassen niemanden rein" vom 15. November.

Mit Erschrecken musste ich diesen Artikel zur Kenntnis nehmen. Menschen, die angeblich ihre Heimat verlassen mussten, weil sie um Leib und Leben fürchten müssen, stellen in einer Unterbringung, die sie kostenlos nutzen, Ansprüche, die jeden mit Wut erfüllen. Sie erhalten eine Unterkunft, die wohl besser ist als ihre alte Bleibe, aus der sie fliehen mussten. Und sie besitzen noch die Frechheit, die Wohnverhältnisse öffentlich an den Pranger zu stellen.

Natürlich haben die Deutschen eine aus der Historie gewachsene Verantwortung gegenüber Menschen, die wegen ihrer politischen Gesinnung oder ihres Glaubens verfolgt werden, Aber wer dann Asyl beantragt und dann nicht mal in der Lage ist, einen Ofen nach dem Gebrauch zu putzen, dem kann nicht mehr geholfen werden. Jeder Mensch, der wirklich auf der Flucht ist, schätzt doch, dass er endlich Frieden hat und nicht mehr um sein Leben fürchten muss und schimpft nicht über das Land, welches ihm Unterschlupf gewährt.

Es soll jeder Mensch, der verfolgt wird, bei uns Asyl finden. Diejenigen, die jedoch kommen und Ansprüche stellen, sollten ganz unbürokratisch ein "One-Way-Ticket" zurück in ihre so viel bessere Heimat erhalten.

Thomas Kaiser92726 Waidhaus

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