Honda Jazz gilt als flinker Hoffnungsträger
Da ist Musik drin

Der neue Honda Jazz wirkt aufgrund der um knapp zehn Zentimeter gewachsenen Länge nun deutlich gestreckter und sportlicher. Bild: Honda
Mit einem Neuheiten-Kraftakt will Honda den Niedergang seiner Verkaufszahlen auf dem deutschen Markt in einen Aufstieg verwandeln. Gleichzeitig will die Formel-Eins-Marke ihr Profil schärfen und sich als nach vorne gerichteter Hersteller auf dem Weg hin zu mehr Sportlichkeit präsentieren.

Jetzt gilt der neue Honda Jazz auf seiner neu entwickelten Bodengruppe und mit einem frischen Bündel von Assistenz- und Sicherheitssystemen als flinker Hoffnungsträger. Zu Preisen ab 15 900 Euro, mit neuen Getrieben, einem neuen Knauser-Motor, jeder Menge Platz und einem hohen Qualitätsanspruch sowie mit gebremst-futuristischem Design soll der kleine Honda die großen Erwartungen erfüllen.

Dabei geht es vor allem um japanische Millimeter-Musik im Jazz: Der Kleinwagen ist in seiner dritten Generation nicht nur außen länger und breiter geworden, vor allem im Innenraum sind die Freiheitsgrade für Schultern, Köpfe und Knie und die Beine spürbar üppiger. Aber das Wachstum der Außenabmessungen bleibt im Millimeterbereich, dennoch ist im Vergleich zum Vorgänger auf allen Plätzen mehr Luft, in der ersten Reihe hocken Fahrer und Beifahrer nicht mehr so dicht nebeneinander und hinten gibt es soviel Platz wie in einer Luxus-Limousine.

Neben dem serienmäßigen City-Notbrems-Assistent stehen eine Vielzahl weiterer elektronischer Helfer zur Wahl. Dazu zählen unter anderem ein Kollisions-Warnsystem, eine Verkehrszeichen-Erkennung , eine intelligente Geschwindigkeitsregelung, ein Spurhalte-Assistent und der Fernlicht-Assistent.

Die neu definierten Ausstattungsstufen heißen nun "Trend" (ab 15.900 Euro), "Elegance" (ab 18,450 Euro) und "Comfort" (ab 16.850 Euro). Wie bisher ist ein für viele Kunden nicht unwichtiges Ausstattungsdetail dabei: die Rücksitzbank ist mit ihren "Magic Seats" ein Wunder der Variabilität mit Klappen, Falten und Hochstellen. Das Stauvolumen des knapp vier Meter langen Jazz reicht von 354 bis 1314 Liter und der Stauraum zwischen der Sitzbanklehne hinten und der Vordersitzlehne ist auf 348 Millimeter gewachsen. Das ist wichtig zum Unterbringen von Zweirädern quer zur Fahrtrichtung.

Bisher konnten die Jazz-Käufer zwischen zwei Benzinern mit 1,2 oder 1,4 Liter Hubraum wählen. Jetzt gibt es nur noch einen einzigen Vierzylinder mit 1,3 Litern Hubraum, der mit einem raffinierten Verbrennungsverfahren hohe Leistung mit niedrigem Verbrauch verbinden soll. 102 PS gibt die Maschine ab und nach Normmessung liegen die Verbrauchswerte je nach Größe der Räder und der Getriebeart zwischen 4,6 und 5,1 Liter Super.

Der niedrigere Wert ist dabei durch den Einsatz der neu konfigurierten CVT-Automatik definiert. Diese arbeitet im Prinzip stufenlos, bildet aber das Schaltverhalten einer Siebengang-Automatik ab, weil die Kunden daran gewöhnt sind. Sie kommt zum Aufpreis von rund 1300 Euro und geht dann statt des serienmäßigen Sechsganggetriebes ans Werk.
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