Hütte statt Haus

Hast du schon einmal eine Hütte mit Laub gebaut? Das haben gerade viele jüdische Kinder und Erwachsene gemacht. Denn sie feiern jetzt das Fest Sukkot. Es heißt auch Laubhütten-Fest.

Das Fest wird in der Religion Judentum als Dank für die Ernte gefeiert und dauert mehrere Tage. In diesem Jahr ist Sukkot vom 9. bis zum 15. Oktober.

Das Fest soll auch daran erinnern: Vor sehr langer Zeit zogen viele Juden ohne festen Wohnort durch die Wüste Sinai. Die gehört heute zu dem Land Ägypten. Und die Juden wohnten damals nicht in festen Häusern wie heute, sondern in vorübergehenden Behausungen.

Deshalb sollen die Hütten, die zu Sukkot gebaut werden, auch keine festen Wände und kein richtiges Dach haben. Die Wände einer Sukka - so heißt die Hütte - dürfen aus jedem Material sein. Zum Beispiel aus Holz, Planen oder Decken. Das Dach der Sukka soll aus Laub und Zweigen oder anderen Pflanzenteilen sein.

Während der Feiertage verbringen viele Juden so viel Zeit wie möglich in diesen Hütten. Sie essen, singen, feiern und schlafen manchmal sogar darin. (dpa)
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