Hütte statt Haus

Wir werden euch nie vergessen! Das wollen Menschen auf den Philippinen sagen, indem sie leuchtende Kerzen und bunte Blumen auf Friedhöfe stellen.

Vor knapp einem Jahr traf ein heftiger Wirbelsturm auf die Inselgruppe im Pazifischen Ozean. Tausende Menschen kamen bei dem Taifun ums Leben. Noch heute trauern viele Leute um ihre verstorbenen Verwandten und Freunde.

Besonders schwer hatte der Taifun mit dem Namen Haiyan die Stadt Tacloban getroffen. Riesige Wellen krachten dort an Land und zerstörten Häuser und Wohnungen. Viele Menschen verloren ihr Zuhause.

Hilfe durch Spenden

Kurz danach riefen Hilfsorganisationen die Menschen in anderen Ländern dazu auf, Geld zu spenden. Damit bauten Helfer zum Beispiel Schulen, Notunterkünfte und Anlagen zum Säubern von Wasser auf. Auch Mini-Krankenhäuser wurden errichtet.

Inzwischen funktioniert der Strom in weiten Teilen der Stadt. Viele Restaurants und Hotels haben geöffnet. Ein großes Problem sind aber weiterhin die Wohnungen für die, die ihr Zuhause verloren haben. Eine Menge Menschen lebt noch immer in selbst gebauten Hütten oder Zelten. Das hat zwei Gründe: Zum einen sind die meisten Wohnungen noch nicht fertig. Manchmal möchten die Menschen aber auch gar nicht aus ihren Hütten weg, weil die neue Unterkunft zu weit entfernt wäre: zum Beispiel vom Arbeitsplatz, der Schule für die Kinder oder von Kliniken.

Ein Helfer sagte: "Es gibt noch jede Menge zu tun, doch gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass schon viel erreicht wurde." (dpa)
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