"Ich sehe unsere Erde jetzt mit anderen Augen"

Seit zwei Monaten ist Alexander Gerst zurück aus dem All. Wie es ihm auf der Erde nun geht? Das verrät der Raumfahrer dpa-Nachrichten für Kinder.

Sein Blick auf die Erde hat sich verändert, erzählt Raumfahrer Alexander Gerst. Fast sechs Monate war er im Weltall, auf der Internationalen Raumstation. Dort hat er Experimente gemacht und auch eine Menge Bilder. Am Dienstag bekommt der Astronaut für seine Arbeit im All eine besondere Auszeichnung des Bundespräsidenten. Mit dpa-Nachrichten für Kinder plaudert Alexander Gerst darüber, was er am All vermisst - und wo es als Nächstes für ihn hingeht.

Herr Gerst, vermissen sie das Weltall?

Alexander Gerst: Ja, auf alle Fälle. Das Schweben, die Aussicht, die wissenschaftliche Arbeit. Die tolle Stimmung an Bord. Das vermisse ich schon. Aber es ist auch sehr schön, wieder hier zu sein.

Wo geht es für Sie als Nächstes hin?

Alexander Gerst: Erst einmal in Deutschland hin und her zu Terminen. Ich gebe gerade viele Interviews und halte Vorträge, auch in Schulklassen. Im Februar habe ich dann zwei, drei Wochen Urlaub. Da fahre ich wahrscheinlich mit meiner Lebensgefährtin nach Patagonien in Südamerika. Das hat wunderschön ausgesehen von oben.

Ist Reisen noch spannend, wenn man einmal im All war?

Alexander Gerst:Ja, ich glaube das wird sogar spannender. Ich schaue hier jetzt oft in die Landschaft, zum Beispiel wenn ich im Zug sitze, und überlege: Wie würde dieses Gebirge wohl von oben aussehen? Ich sehe unsere Erde jetzt mit anderen Augen.
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