Immer nur dieselben

Jonagold, Elstar oder Boskop: In den Regalen der Supermärkte liegen fast immer die gleichen Apfel-Sorten. Es sind nur einige wenige. Dabei gibt es tausende verschiedene Sorten. Woran liegt das?

Viele Obstbauern und Händler sagen: Nicht alle Sorten eignen sich dafür, massenhaft angebaut und im Supermarkt verkauft zu werden. Die Apfelbäume sollen nicht so leicht krank werden und die Äpfel nach der Ernte lange haltbar bleiben.

Probleme mit Preisen

Für große Supermarkt-Ketten sei es wegen der Werbung und der Preise schwierig, wenn jeder Laden andere Apfelsorten verkaufen würde. Einige sagen auch: Die Leute sind an die Apfel-Sorten in den Supermärkten gewöhnt. Sie wollen immer das gleiche Obst kaufen.

Die Äpfel sollen dazu noch ein bestimmtes Aussehen haben. Apfel-Experten dagegen finden es schade, dass die meisten Menschen nur noch wenige Apfel-Sorten kennen. Sie wünschen sich, dass die Leute viele verschiedene Äpfel kennenlernen. Sie wollen, dass die alten, seltenen Sorten nicht in Vergessenheit geraten.

Einige Experten machen sich deshalb dafür stark, dass diese Sorten wieder häufiger angebaut werden. In der Gemeinde Tännesberg im östlichen Landkreis Neustadt gibt es zum Beispiel einen Obstlehrpfad.

1000 Bäume

Auf rund sieben Kilometern Länge stehen dort um die 1000 neu gepflanzten Bäume mit alten Sorten. Neben Apfelbäumen gibt es Birnen-, Kirsch-, Zwetschgen- und Mirabellensorten. (dpa/m)
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