In der Badewanne Probe liegen - Paare und Familien müssen Kompromiss finden
Die Körperform zählt

(dpa/tmn) Ästhetik ist bei einer neuen Badewanne nicht alles, man muss darin natürlich gut liegen können. Aber nicht jedes Modell passt zu jedem Menschen. Es gibt kurze und lange, tiefe und flache Ausführungen. Moderne Wannen sind heute häufig körperbetont.

Das hat den schönen Nebeneffekt, dass zum Baden weniger Wasser benötigt wird. Aber das macht sie auch individueller. "Ohne Probeliegen sollte man keine Wanne kaufen", sagt Jens. J. Wischmann von der Vereinigung der Deutschen Sanitärwirtschaft daher.

"Es gibt Leute, die wollen tiefes Wasser, in dem sie völlig untertauchen können. Anderen genügt eine flache Wanne, die noch nicht einmal den gesamten Körper bedeckt." Paare und Familien müssen einen Kompromiss finden. "Wichtig ist auch, dass man gut in die Wanne ein- und aussteigen kann", erklärt der Experte.

"Das ist bei frei stehenden Modellen mit hohen steilen Wänden besonders für ältere Menschen oft gar nicht so einfach." Einfacher wird das, wenn die Wanne zwar frei, aber in der Nähe einer Wand steht. Das könnte eine gute Lösung für Leute sein, deren Bad eigentlich zu klein für eine frei stehende Wanne ist.

Sie kommt dann wenigstens heraus aus ihrer Nische, vielleicht auf einen Platz direkt vor dem Fenster. "Das ergibt schon ein völlig anderes Raumgefühl und Badeerlebnis", sagt Wischmann. "Und man muss dafür möglicherweise nicht das gesamte Bad umbauen."
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