In Deutschland kein Platz für geifernde Hassprediger

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Das Selbstbestimmungsrecht ist ein sehr hohes Gut der Menschheit. Für dieses Recht, über sein eigenes Leben selbst entscheiden zu können, sind im Laufe der Jahrtausende viele Millionen Menschen gestorben. Und in Deutschland kann heute zum Glück jeder Bürger sein Leben selbst gestalten. So passt es nicht in unsere europäischen Lebensvorstellungen, dass der IS-Terror durch unvorstellbare Brutalität und menschenverachtendes Tun die Menschen in ihrem Einflussbereich tötet, quält oder diese bemitleidenswerten Opfer unter Drohungen zwingt, ein den Terroristen genehmes Leben zu führen.

In meinem beruflichen Leben habe ich jeweils Jahre in Istanbul und in Prag gelebt und gearbeitet. Dort habe ich mich angepasst, weil ich ja "Gast" in dem jeweiligen Land war. Gerade in Ländern im Orient ist das Gastrecht heilig und damit auch Verpflichtung für die fremden "Gäste", die durch das Gastrecht besonderen Schutz genießen. Inzwischen ist Deutschland ein Einwanderungsland geworden, obwohl die Politik das nur ungern zugibt und noch keine endgültigen Regeln für die Einwanderung bestehen, wie z. B. in Amerika, Kanada oder Australien. Deutschland gehört seit jeher zum Kulturkreis des christlichen Abendlandes. Für mich und, wie ich glaube, für die Mehrzahl der Einheimischen ist das auch gut so und es soll so bleiben. Ich persönlich empfinde es als ein großes Glück für mein Deutschland, dass in unserem Land so viele Menschen aus den verschiedensten Kulturen nicht nur hier sind, sondern sich zu Hause fühlen und sich voll einbringen. Für unsere deutsche Heimat ist das äußerst befruchtend. So haben wir ja inzwischen viel von fremden Gebräuchen übernommen oder "eingedeutscht".

Jetzt gibt es allerdings unter unseren ausländischen "Gästen", oder inzwischen mit deutschem Pass, einige, vornehmlich mit muslimischem Background wie Salafisten, die unseren Lebensstil und unsere Kultur so schrecklich finden, dass sie meinen, uns ändern zu müssen. Diesen Unzufriedenen rufe ich zu, für ihren eigenen Seelenfrieden unser Deutschland sofort zu verlassen. Ich will kein Scharia-Recht und keine Scharia-Polizei! Wir können doch nicht ungestraft geifernde Hassprediger gewähren lassen, die Jugend aufzuhetzen. Ganz unerträglich finde ich es, wenn Menschen in unserem Land friedlich gegen den IS-Terror protestieren und dann von Leuten angegriffen werden, die ganz offensichtlich den mordenden IS unterstützen oder verherrlichen. Das darf in unserem freiheitlichen Land nicht passieren.

Alle Unterstützer des IS-Terrors müssen angeklagt werden. Der Einfluss des IS-Terrors muss unbedingt gestoppt werden. So bin ich mittlerweile auch der Meinung, dass sich Deutschland und die westlichen Partner aktiv mit Bodentruppen in den Kampf einmischen sollen. Nur Waffen und Material zu liefern, reicht nicht. Es ist eine Frage der Menschlichkeit, wehrlose Menschen vor diesen Terroristen zu schützen. Es ist ein Irrglaube, dass uns der Irak und sein Schicksal nichts angeht. Wenn sich der IS-Terror dort erstmals als Staaten-Gebilde festgesetzt hat, ist es doch blauäugig zu glauben, dass die Terroristen dann nicht die westliche Welt mit Terror überziehen werden.

Thomas Jürgens, Vohenstrauß
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