In Trabitz entsteht neues Raiffeisen-Palettenlager für 1,8 Millionen Euro
Handeln statt jammern

Trabitz. (bjp) Ein optimiertes Waren- und Dienstleistungsangebot, gesicherte Arbeitsplätze, effizientere Arbeitsabläufe, und dies alles in Gebäuden, die sich architektonisch gut in den Ortskern einfügen werden: der erste Spatenstich für das neue Raiffeisen-Palettenlager der Raiffeisen-Markt Waren GmbH (RMW) an der Kurbersdorfer Straße weist den Weg der Genossenschaft in die Zukunft.

Die von der Raiffeisenbank Weiden errichtete Halle soll im Sommer nächsten Jahres eingeweiht werden. Vorgesehen ist überdies, im Oktober dieses Jahres auch die große Lagerhalle abzureißen, um diese ebenfalls durch eine moderne Mehrzweckhalle zu ersetzen. Der markante Speicherturm bleibt allerdings erhalten.

Mit dem Ausbau des bislang unter BayWa-Regie betriebenen, ab 2016 für vorerst 20 Jahre an die Erbendorfer RMW verpachteten Trabitzer Lagerhauses untermauert die Raiffeisenbank als Eigentümerin des Areals ihren Anspruch "Lebensqualität durch Nähe" sowie ihre traditionelle Verbindung mit dem ländlichen Raum und den Bauern. Die Investitionssumme beträgt rund 1,8 Millionen Euro. "Wir jammern nicht, wir handeln," so Vorstandssprecher des Geldinstituts Hermann Ott.

Ein Glücksfall sei, dass man die RMW als leistungsstarken Partner gewonnen habe: "Als Unternehmen aus der Region kennt sie die Wünsche ihrer Kunden, guter Service und Spezialisierung haben ihren Erfolg begründet." Mit den Abbruch- und Bauarbeiten, so Hermann Ott weiter, habe man soweit wie möglich regionale Unternehmen betraut und auch hierdurch den "regionalen Wirtschaftskreislauf" unterstützt. Die Pläne für die beiden neuen Hallenbauten sowie das künftige Waren- und Dienstleistungsangebot des Trabitzer Lagerhauses sehen vor, das bisherige Leistungsspektrum in den Geschäftsbereichen "Agrar", "Baustoffe", "Energie", "Landtechnik/Werkstatt" und "Markt" fortzuführen und zu erweitern: Das Trabitzer Lagerhaus wird schlagkräftiger und leistungsfähiger, und Waren, die in Trabitz nicht fest angeboten werden, werden aus den Märkten in Erbendorf oder Neusorg besorgt.

Die sechsköpfige Belegschaft wird weiterbeschäftigt und um zwei Landtechnikfachleute vergrößert.
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