Inventur im Wald

Wie geht es dem Wald? Dieser Frage gingen vor einiger Zeit viele Experten in ganz Deutschland nach. Sie zählten Bäume, untersuchten ihre Rinde und vermaßen die Stämme.

Das gehörte zu einer großen Untersuchung, die alle zehn Jahre stattfindet: der Bundeswald-Inventur.

Am Mittwoch stellten Experten die Ergebnisse vor. Sie sagten: Den Wäldern in Deutschland geht es insgesamt gut. Zum Beispiel, weil sie nicht mehr so stark unter der Umweltverschmutzung leiden.

Gut gemischt

Gut sei auch, dass die Wälder gemischter sind als noch vor einiger Zeit. Das heißt, es wachsen dort etwa Buchen, Eichen, Fichten und Kastanien nebeneinander. Das richten Forstleute ganz bewusst so ein. Einige Fachleute sagen: Das ist besser für die Bäume, weil sich dann Schädlinge nicht so stark vermehren. Und bei Stürmen stürzen nicht so viele Bäume um. Das liegt etwa auch daran, dass sich die Bäume mit ihren unterschiedlich langen Wurzeln gegenseitig stützen, erklärt ein Fachmann.

Umweltschützer sagen aber, es gibt noch viel zu tun. Und sie finden: Es muss Teile im Wald geben, wo die Natur ganz sich selbst überlassen wird. (dpa)
Weitere Beiträge zu den Themen: Kinderseite (7289)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.