"Irrenhaus" Energiewende

Zu den Stromtrassen:

Da werden sich alle übereifrigen Trassengegner aber ärgern, dass es jetzt doch keine Trasse gibt, denn ohne Trasse keine Kasse! Es war sowieso von Anfang an unverständlich, warum 70 Meter hohe ruhende Strommasten in einem schmalen Korridor plötzlich mehr stören sollen, als 200 Meter hohe Dauerrotoren so weit das Auge reicht. Die Trasse wird trotzdem kommen, nämlich als Ostbayerntrasse von Tennet. Dabei gibt's leider auch keine Kasse, weil diese auf der bereits bestehenden Trasse durchs Fichtelgebirge verläuft. Haben die Mitläufer endlich kapiert, worum es wirklich geht und für welche Zwecke sie eingespannt worden sind? Die Bundesnetzagentur besteht weiterhin auf der Trasse, während Trassenbauer Amprion verzichtet. Scheint so, als ob sie sich selber nicht einig sind, nicht verwunderlich, bei diesem Dilettanten-Wettrennen in dem Irrenhaus, welches sich Energiewende nennt.

Walter Schorsch, 95028 Hof
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