Jetzt mit Markisen an den nächsten Sommer denken
Markisen schützen

Frühjahrs- und Sommerstürme richten oftmals große Schäden an. Eines der heftigsten Unwetter der letzten 50 Jahre in Deutschland war beispielsweise das Tief "Andreas" im Juli 2013. Dabei entstand nach Angaben des weltweit größten Rückversicherers Munich Re ein Gesamtschaden von rund 3,6 Milliarden Euro. Besonders sturmgefährdet sind unter anderem unzureichend gesicherte Markisen im Außenbereich von Häusern. Doch die Markisen kann man ganz einfach schützen. Wer schon beim Kauf auf eine wetterfeste Variante achtet, kann auch bei stärkeren Sommerstürmen in Sachen Sonnenschutz ganz gelassen bleiben.

Wetterschutz

Vorteilhaft sind dabei zum Beispiel Kassetten-Markisen. Ihren Namen tragen diese Modelle weil sie im eingefahrenen Zustand aufgerollt in einer rundum geschlossenen Kassette liegen, die an Hauswand, Decke oder Dachsparren montiert ist. Das Ausfallprofil bildet dabei den vorderen Kassettenabschluss. Durch die Kassette ist der Schattenspender bestens vor schlechter Witterung geschützt. Die Lebensdauer von Tuch und Technik wird verlängert und das Tuch ist optimal vor Verschmutzung geschützt.

Einfahrbar

Wann ein Sturm aufzieht, kann man nie genau vorhersagen. Nach einem schönen Tag im Garten wird aber oft vergessen, die Markise abends wieder einzufahren. Oliver Schönfeld, Bauen- und Wohnen-Experte des Verbraucherportals Ratgeberzentrale.de, weist auf die Möglichkeit hin, den Sonnenschutz auf der Terrasse mit einer Wetterautomatik auszustatten. Mithilfe dieses Sensors rollt sich das Tuch selbsttätig ein, wenn sich ein Gewitter ankündigt. So bleibt es auch dann vor Beschädigungen geschützt, wenn gerade niemand zu Hause ist oder die Bewohner schlafen. Eine weitere Komfortfunktion, die das Leben mit einer Markise angenehmer macht, ist ein Motorantrieb mit Funkbedienung. Damit gehört das gerade bei großen Markisen unbequeme Einrollen von Hand der Vergangenheit an. (djd)
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