Jugendliche Flüchtlinge setzten sich künstlerisch mit dem Thema Menschenrechte auseinander
Eindrucksvolle Darstellung

Grafenwöhr. (myd) "Wir werden einen guten und würdigen Platz für dieses Kunstwerk in der Stadt Grafenwöhr finden", versprach Bürgermeister Edgar Knobloch. Gefertigt haben es drei jugendlichen Flüchtlinge die in einer Wohngruppe im St. Michaelswerk wohnen und Schüler an der Mittelschule Grafenwöhr sind.

In insgesamt fast 100 Stunden Arbeit in den Ferien und an Nachmittagen entwarfen und erarbeiteten sie zusammen mit Kunstschmied Christoph Schinner dieses Kunstwerk, das so beschrieben werden kann: Ein schwerer Käfig, versperrt mit einem Vorhängeschloss. Ohne Schlüssel. Scharniere und die Tür des Käfigs sind verschweißt. Es ist kein Entkommen möglich. Die in dem Käfig befindliche Skulptur besteht aus zwei aneinander geketteten Füßen. Darunter der Schriftzug "Menschenrechte" aus Metall. Unter dem rechten Fuß mit rotem Glas unterlegt: hier sind die Menschenrechte bereits "durchgetreten", das rote Glas steht für Blut. Neben der Auseinandersetzung mit dem Thema lernten die Jugendlichen den Umgang mit Flex, Säge und Plasmaschneidgerät von der Pieke an. Diese Projekt entstand im Rahmen des Förderprogramms "Öffentlichen Raum begreifen", für das die Projektleiterin des Mehrgenerationenhauses Sonja Kaatz in Zusammenarbeit mit Stadt Grafenwöhr und der Schule EU-Fördergelder akquirieren konnte.
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