Jugendliche können sich über Berufsbilder informieren, Betriebe ihre Ausbildungsberufe ...
Ideal für Schüler und Unternehmen

Kemnath. (jzk) Vor wenigen Wochen hat das neue Schuljahr begonnen. Aber schon jetzt müssen die kommenden Schulabgänger die Weichen für ihre berufliche Zukunft stellen.

Die mittlerweile siebte Ausbildungsmesse in Kemnath (Samstag von 9 bis 14 Uhr in den Räumen der Mittelschule Kemnath) soll den jungen Menschen bei der Berufswahl helfen und sie bei der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz unterstützen.

Rektor Josef Etterer freut sich, dass er nach zwei Jahren wieder Gastgeber sein darf. Veranstalter sind die Wirtschaftsförderung und das Gründerzentrum im Landkreis Tirschenreuth, die Agentur für Arbeit, die Handwerkskammer Regensburg, die Industrie- und Handelskammer Regensburg, die örtlichen Schulen, das Landratsamt Tirschenreuth und die Stadt Kemnath. "Wir müssen alles dran setzen, unseren jungen Menschen Ausbildungs- und Beschäftigungschancen hier in unserer Region zu bieten" betont der Schirmherr, Kemnaths Bürgermeister Werner Nickl.

Wie Projektleiter Faget erklärt, haben sich über 50 regionale Unternehmen und Institutionen aus den Bereichen Industrie, Handwerk, Dienstleitung und Weiterbildung angemeldet. "Die meisten waren schon bei der ersten Ausbildungsmesse da", weiß Manfred Dietrich, Geschäftsführer Wirtschaftsförderung und Gründerzentrum im Landkreis Tirschenreuth. Sie seien mit Räumlichkeiten, Organisation und Betreuung im Kemnather Schulzentrum sehr zufrieden. Die Ausbildungsmesse ist sowohl für die Aussteller als auch für die Besucher von großem Nutzen.

Die Jugendlichen haben die Chance, sich eingehend über die Berufsbilder zu informieren und die Vielfältigkeit verschiedener Berufe kennenzulernen. In Gesprächen mit kompetenten Fachleuten und Ausbildern können sie bereits erste Kontakte zu interessanten Ausbildungsbetrieben knüpfen, für die sie sich näher interessieren.

Die oft langwierige Entscheidungsphase bei der Berufsfindung kann so verkürzt werden. Manche kommen vielleicht zu der Erkenntnis: "Dieser Beruf gefällt mir, das wäre etwas für mich."

Die Besucher haben den Vorteil, auf engstem Raum viele kompetente Ansprechpartner und Ausbilder vorzufinden, die ihnen wertvolle Tipps geben können.

Aber auch die Betriebe und Firmen können von dieser Messe profitieren. Für sie besteht die Möglichkeit, ihre Ausbildungsberufe detailliert vorzustellen und mit den Schülern und ihren Eltern ins Gespräch zu kommen. Dabei können sie Azubis finden, die zu ihrem Ausbildungskonzept passen. "Auch heuer soll der aktive Austausch zwischen Besuchern und Ausstellern im Vordergrund stehen" betont Faget.

Geschäftsführer Manfred Dietrich und Schulrat Rudi Kunz freuen sich, dass die Verzahnung von Schule und Wirtschaft so gut funktioniert. "Wir wollen unsere Region für junge Arbeitskräfte attraktiv machen, damit sie nicht in die Ballungszentren abwandern" betonen beide.
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