Kampfjet der Bundeswehr
"Tornado"hat Schrauben locker

Ein "Tornado" steht auf der Rollbahn in Incirlik. Bild: Bundeswehr/Oliver Pieper/dpa

Berlin. (dpa) Fast jeder zweite "Tornado"-Kampfjet der Bundeswehr muss wegen lockerer Schrauben im Cockpit bis auf Weiteres am Boden bleiben. Betroffen sind 39 Maschinen der modernsten Version, darunter auch die sechs, die im türkischen Incirlik als Aufklärungsflugzeuge für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) stationiert sind.

Die Panne beeinträchtigt damit auch die Luftangriffe der internationalen Koalition gegen den IS in Syrien und im Irak. Insgesamt hat die Bundeswehr 85 "Tornados".Wie schnell das Problem gelöst werden kann, sei unklar, sagte ein Sprecher der Luftwaffe am Freitag. Das Verteidigungsministerium rechnet nicht mit vielen Wochen oder Monaten, wie ein Sprecher sagte. Der Hersteller habe den Fehler gefunden und wolle einen Lösungsvorschlag entwickeln. Nach bisheriger Erwartung könne eine Reparatur vor Ort vorgenommen werden. Es handele sich um ein mechanisches Problem, keine komplexen Schwierigkeiten in der Elektronik oder einer Software.

Das Problem bei der modernsten "Tornado"-Version ASST A3 war am Mittwoch entdeckt worden.
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