Karin Höreth bestückt Wanderweg mit "Schamusis" - Recycling-Projekt
Fabelwesen als Begleiter

Kirchenpingarten. (op) Wandern durch den Wald ist für Kinder immer ein Erlebnis, gibt es doch im dunklen Tann viel Spannendes und Geheimnisvolles zu entdecken.

Einen neuen und zugleich außergewöhnlichen Akzent, dass Wandern für den Nachwuchs nicht langweilig sein muss, setzte jetzt der Weidenberger Fichtelgebirgsverein (FGV) rund um seinen Wander- und Skifahrerstützpunkt auf dem 743 Meter hohen Gänskopf nahe Hahnengrün nördlich von Kirchenpingarten.

So sind entlang des neuen Waldweges vom Parkplatz zur Gänskopfhütte die "Schamusis" eingezogen. Gemeint ist ein munteres Völkchen aus lauter Fantasiewesen, die sich seither bei Alt und Jung großer Beliebtheit erfreuen. Seit gut einem Jahr ist die Bayreutherin Karin Höreth mit Feuereifer dabei, die lustigen Fabelwesen für diesen Weg herzustellen. Verwendung finden dabei Wollreste aller Art. Als Körper dienen Plastikflaschen, Tennisbälle und alles, was Höreth so in den Sinn kommt. Ein richtiges Recycling-Projekt also. Nachdem die "Schamusis" in ihrem "Geburtsort" Bayreuth auf eine stattliche Anzahl angewachsen waren, wurden sie im Mai auf den Gänskopf umgesiedelt und erfreuen jetzt die Wanderer entlang des Waldweges. So bevölkern Spinnen, Schlangen, Raupen und viele Fabeltiere mehr das Gehölz um die Einkehrstätte.

Der Name "Schamusis" stammt übrigens aus der Star-Treck-Reihe, in der ein uraltes Volk mit dem Namen "Schamusis" vom Raumschiff "Voyager" entdeckt wurde. "Schamusis" bedeutet danach soviel wie "heilige Zeichnung".
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