Katholiken und Protestanten beten in der Friedhofskirche - Weitere gemeinsame Veranstaltungen
Ökumenischer Kreuzweg

Grafenwöhr. (rgr) In Jerusalem hielt man beim Kreuzweg anfangs nur an zwei Stationen inne: bei der Verurteilung beim Haus des Pilatus und bei der Kreuzigung bei Golgota.

Nach und nach entstanden weitere Stationen, an denen der biblischen und durch die Tradition überlieferten Stationen Jesu auf diesem Weg gedacht wurde. Im 14. Jahrhundert fanden in Jerusalem unter der Führung der Franziskaner Prozessionen auf dem Leidensweg Christi für Pilger statt.

Seit der Zeit um 1600 wurden Kreuzwege mit vierzehn bebilderten Stationen errichtet. Sie zeigten den Weg Jesu von der Verurteilung durch Pontius Pilatus bis zur Kreuzigung und Grablegung. In Grafenwöhr wird seit einigen Jahren ein ökumenischer Kreuzweg gebetet. Heuer findet dieser am Freitag, 27. März, um 19 Uhr in der Friedhofskirche statt. Die Vorbereitung und Durchführung liegt beim Arbeitskreis "Ökumene".

Im vergangenen Jahr legten die Teilnehmer ein Kreuz mit Fußabdrücken und Steinen, die versinnbildlich sollten, dass jeder von uns sein Kreuz zu tragen hat. Der Arbeitskreis Ökumene unternimmt auch seit einiger Zeit, gemeinsame Ausflüge. Am Maifeiertag wird das Ziel das Freilichtmuseum Mödlareuth sein.

Infos erteilen das Katholische Pfarramt (Telefon: 09641/2239), das evangelische Pfarramt (09641/2218) und Doris Bernhardt vom Arbeitskreis "Ökumene" (Telefon: 09641/3240). Willkommen sind zu den Veranstaltungen Teilnehmer aus dem gesamten Vierstädtedreieck.
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