Kein Krach um Lärm am alten Festplatz
Briefe an die Redaktion

Zu den Berichten über die Lärmschutzmaßnahmen auf dem Festplatz:

Wenn das Frühlings- oder Volksfest läuft, kommt immer die gleiche Diskussion über den Lärm auf, der Wohnen beim neuen Festplatz "unmöglich" macht. Meine Eltern und ich sowie auch meine Verwandtschaft waren jahrelang Nachbarn des alten Festplatzes (nur 50 Meter Luftlinie, Am Lindenstock und Leuchtenberger Straße). Wir haben uns immer über das Frühlings- oder Volksfest gefreut. Man konnte zu Fuß hingehen, durchschlendern, sich die eine oder andere Mahlzeit nach Hause mitnehmen und auf der Terrasse sogar die Musik des Festzeltes hören. Auch bei den übrigen Veranstaltungen kam es nie zu Lärmbeschwerden (sei es Messe, Zirkus, Flohmarkt etc.). Nun lese ich in der Zeitung immer wieder von der Diskussion über Lärmbegrenzer. Wo waren diese beim alten Festplatz? Nirgends. Und es gab auch keine Beschwerden, obwohl die umliegende Wohnbebauung viel näher war als beim neuen Festplatz.

Jetzt liegt der alte Festplatz brach. Auf dem neuen Festplatz kann man ab 22 Uhr im Bierzelt kaum mehr die Musik hören oder die Texte verstehen, so stark müssen die Lärmbegrenzer eingesetzt werden. Ein gemütlicher Besuch des Frühlings- oder Volksfestes endet somit meist schon um 22 Uhr. Und wenn es mit der Lärmbegrenzung so weiter geht, eventuell sogar noch früher.

Florian Warziwoda, Weiden

___

Leserbriefe müssen nicht die Meinung der Redaktion wiedergeben. Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe sinnwahrend zu kürzen.
Weitere Beiträge zu den Themen: August 2015 (7425)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.