Keine gerechte Verteilung der Asylbewerber in Bayern

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Jeder Mensch muss die Freiheit haben, selbst zu bestimmen, wo er leben und arbeiten möchte. Die Aufnahme von Flüchtlingen und Asylbewerber muss in Bayern entsprechend der Stärke einer Region verteilt werden. Den Schlüssel dafür besitzt die CSU bereits. Als damals der ICE-Wahn gestoppt wurde, waren 41 Millionen Euro in der Kasse, wo die Landesregierung nicht wusste, wohin jetzt mit dem Geld. Man verteilte dann diesen Geldbetrag nach einem Verteilerschlüssel auf die Bezirke in Bayern.

Also Regensburg/Oberpfalz erhielt 3 Millionen, das entspricht etwa 7.5 Prozent, nach Franken sind 1 Million Euro geflossen (rund 2,5 Prozent), nach Oberbayern gingen sage und schreibe 37 Millionen Euro, das entspricht 90 Prozent - und die übrigen Bezirke schauten in die Röhre. Und nach diesem Verteilerschlüssel kann die Landesregierung auch die Asylbewerber und Flüchtlinge auf die einzelnen Bezirke verteilen. Und das ist gerecht. Sozialministerin Emilia Müller, die aus der Oberpfalz kommt, sollte nicht nur in der Oberpfalz die Umsetzung des Zehn-Punkte-Plans fordern, sondern verstärkt auch in Oberbayern: Also gerecht nach dem Verteilerschlüssel, so wie die Gelder verteilt werden. Aber das bekommt sie nicht hin. Dazu ist die Vetternwirtschaft der CSU zu stark.

Karl Neid, 95666 Mitterteich
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