Keine Mails checken
Berufspraxis

Freudenberg.(dpa/tmn) Morgenrituale können helfen, aktiver und bewusster in den Tag zu starten. Doch so ein Ritual sollte nichts mit der Arbeit zu tun haben, findet Juliane Dreisbach, Psychologin und Coach in Freudenberg bei Köln. Statt morgens schon die Mails für den Job zu checken, können kleine Fitnessübungen oder eine entspannte Tasse Kaffee sinnvoll sein. Wichtig ist, dass das Morgenritual eine Pause vom Alltag ist, für die man sich aktiv Zeit nimmt. Wer möchte, kann auch etwas früher aufstehen, um Texte oder Zeitung zu lesen. "Es geht um Kleinigkeiten, die helfen, den Morgen bewusster zu gestalten."

Geld, Flexibilität, Anerkennung

Düsseldorf.(dpa/tmn) Hätten Mitarbeiter im Job einen Wunsch frei, würden drei von zehn (29 Prozent) mehr Gehalt verlangen. Jeder Siebte (15 Prozent) träumt von flexibleren Arbeitszeiten, und jeder Elfte (9 Prozent) von mehr Anerkennung vom Chef. Das geht aus einer repräsentativen Arbeitnehmer-Befragung des Marktforschungsinstituts Innofact hervor. Auf Platz vier liegt der Wunsch nach einer Beförderung: Das hätten 8 Prozent gerne. Gleichzeitig sagt jeder Fünfte (19 Prozent), dass er im derzeitigen Job wunschlos glücklich ist und gar nichts ändern will.

Grübeln über die Arbeit

Bielefeld.(dpa/tmn) Es ist nicht einmal vier Uhr morgens, und man liegt hellwach im Bett: Statt in Ruhe zu schlafen, ist man in Gedanken beim Job. Bei der endlosen To-do-Liste, die ansteht oder bei dem schwierigen Projekt, das einfach nicht fertig wird. In so einer Situation macht es keinen Sinn, sich im Bett hin- und herzuwälzen, sagt Arbeitspsychologe Prof. Tim Hagemann. Oft führt das nur zu Frust. Eine Möglichkeit kann dann sein, sich abzulenken und Hörspiele oder Radio zu hören. Das bringt einen auf andere Gedanken, und im besten Fall schläft man wieder ein. Eine andere Option ist, aufzustehen und sich einen Tee zu kochen und in der Küche ein paar Seiten zu lesen.
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