Kfz-Steuer ist Belastung genug

Über die Maut-Pläne hat sich ein Leser folgende Gedanken gemacht:

Das große Versprechen, die Infrastrukturabgabe auf Autobahnen und Bundesstraßen nur dafür zu verwenden, wird genauso gekippt, wie alle Versprechungen vorher. Warum soll jetzt klappen, was mit Soli, Ansparungen für Beamtenpensionen seit 1956 oder der Kfz-Steuer bisher auch nicht geklappt hat?

Ein guter Trick: Wir zahlen jetzt dann nicht nur für Autobahnen, sondern sogar für Bundesstraßen, aber zusätzlich zu allen Steuern, die wir bereits jetzt zur Genüge mit dem Aufwand für Kraftfahrzeuge abtreten. Wo ist all das Geld, das von den Kraftfahrern kommt? Hätte dieses nicht mehr als reichen sollen?

Dieses Mal soll die "Zweckbindung" funktionieren? Es darf gelacht werden! Ich hoffe nur, dass die EU so viel Macht hat, dass sie das Gesetz kippt. Dadurch kommt vielleicht ein Umdenken in ganz Europa: Abschaffen, die Maut oder ähnliches in ganz Europa. Die Kfz-Steuer für jedes Fahrzeug reicht und für die Benutzung zahlen wir genug mit dem "Sprit" an der Tankstelle, egal in welchen Land in Europa. Damit müssten sich doch genügend Infrastruktur/Straßen finanzieren lassen.

Als Europäer hoffe ich auf die "Aufseher" in Brüssel. Ich bin gespannt, wann unsere Kanzlerin zurücktritt, wenn das Gesetz tatsächlich kommt. Mit ihr wird es keine Maut geben, hat sie vor der Wahl groß getönt.

Johann Strasser, 92559 Winklarn
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