Kia entwickelt den Optima weiter - Schärfere Linien und Kanten machen den Koreaner frischer und ...
Feinschliff am Flaggschiff

Der Kia Optima rollt zum Jahresende mit neuen Sicherheits-Systemen, mehr Fahrkomfort und agilerem Handling zu den Händlern. Bild: Kia
Als "erfrischende Alternative zu anderen Angeboten in der Mittelklasse" sieht Kia den neuen Optima. Die Limousine wurde technisch und optisch auf Vordermann gebracht und soll unter anderem mit einer um 50 Prozent höheren Karosseriestabilität, neuen Sicherheitssystemen, mehr Fahrkomfort und einem adaptiven Fahrwerk punkten.

Das Design wurde für den Ende des Jahres startenden neuen Optima nur dezent modifiziert, Kia selbst spricht von einer evolutionären Weiterentwicklung mit angeschärften Linien und Kanten, die die Präsenz des bisher eher unauffälligen Mittelklässlers verbessern soll. In der Tat wirkt die Front mit der typischen Tigernase jetzt deutlich breiter und stabiler, kommen die gestraffte Seitenlinie und die überarbeitete Heckpartie frischer und flotter daher.

So wuchs die Beinfreiheit im Fond um 25 Millimeter, über den Köpfen ist ein halber Zentimeter mehr Platz. Angenehm: Auch die Hinterbänkler müssen nicht auf eine Sitzheizung verzichten. Der Kofferraum wuchs auf jetzt 510 Liter. Der Mittelklasse-Koreaner liegt ruhig und sicher auf der Straße und vermittelt ein angenehmes Gefühl von Wertigkeit und Souveränität.

Dazu tragen sehr stark die guten Manieren des 1,7 Liter großen und 141 PS starken Dieselaggregats bei, das zum Start zusammen mit einem ebenfalls überarbeiteten 2,0-l-Benziner mit 163 PS angeboten wird. Der getestete Diesel stellt sein leicht auf 340 Nm gewachsenes maximales Drehmoment schon bei 1750 Umdrehungen parat, das ermöglicht frühes Hochschalten und einen angemessenen Verbrauch, der sich bei der ersten Testfahrt bei 6,4 Litern einpendelte.

Feine Zutaten

Serienmäßig sind gut abgestufte Sechsgang-Handschalter verbaut, optional ist auch ein neues siebenstufiges Direktschaltgetriebe im Angebot. Weitere feine Zutaten sind unter anderem das adaptive Fahrwerk, eine induktive Ladestation für Smartphones, die Rundumsichtkamera und ein Panoramadach. Unterm Strich ist der neue Optima ein angenehmer Begleiter auch für die lange Tour: komfortabel, gut verarbeitet, unaufgeregt und souverän. Dazu gibt es die gewohnte Sieben-Jahres-Garantie. Trotzdem erwartet Kia Deutschland keine fulminanten Verkaufszahlen.

Für kräftigen Rückenwind wird wohl erst die für kommenden Herbst angekündigte Kombi-Version sorgen. Die Preisliste startet bei 24 990 Euro für den Benziner in der Einstiegsversion Edition 7, der Diesel ist ab der mittleren Ausstattungsversion Vision ab 27 690 Euro zu haben. (mid)
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