Kinder haben keine Lobby

Zur 10 000-Euro-Spende an die Lebenshilfe:

Ich gönne der Lebenshilfe den Scheck! Gleichzeitig möchte ich meine Gedanken dazu vortragen, ob es nicht sinnvoller wäre, die finanzielle Hilfe zu splitten. Die Spender sollten sich überlegen, ob sie die Gelder auch an andere Stellen geben könnten, die in viel größerer Not sind, zum Beispiel an die Unicef oder an die Steyler Missionare in St. Augustin bei Bonn, die weltweit operieren, indem sie die Ärmsten der Armen unterstützen.

800 Millionen Menschen, davon Millionen von Kindern, leben in erbarmungswürdigen Umständen. Vielen Mädchen und Buben wird die Kindheit genommen. Sie schuften kostenlos für ihre Familien in Indien, Afrika und in Südamerika. Sie werden in die Prostitution gezwungen, leben auf der Straße in den Städten Delhi, Kalkutta, Mombasa, in den Townships in Rio, Sao Paulo und Manila, um nur einige zu nennen.

Liebe Spender, geben Sie sich doch einen Ruck und helfen Sie auch diesen Kindern, denn diese Kinder haben keine Lobby und keine Rechte!

Gerhard Bösl, Hahnbach
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