Kinderkrippe in Heselbach fertig - Im Jahr 2015 wird auf 24 Plätze aufgestockt
Pluspunkt für Standort Wackersdorf

Entgegen dem Trend ist für den Bereich Wackersdorf ein Anstieg der Geburtenzahlen zu verzeichnen. Der daraus vom Landratsamt Schwandorf ermittelte Bedarf für die Gemeinde Wackersdorf war ausschlaggebend für die Entscheidung zum Bau der Kinderkrippe in Heselbach.

Der Hintergrund für diese positiven Zahlen liegt zum einen in der demografischen Entwicklung von Wackersdorf. Die Gemeinde weist einen Anstieg der Einwohnerzahlen und auch einen überdurchschnittlich großen Anteil an Bürgern unter 30 Jahren auf. Zu dem wurden die Baugebiete "Heselbach Nord" (83 Bauparzellen) und "Wackersdorf Süd" neu ausgewiesen, welche hauptsächlich junge Familien anziehen.

Standortfaktor Familienfreundlichkeit

Ausgezeichnet mit Platz 1 im Wettbewerb "Familienfreundliche Kommune", sah sich die Gemeinde deshalb in der Pflicht, dieser Entwicklung nachhaltig Rechnung zu tragen. Deshalb wurden bereits frühzeitig die Weichen für den Bau einer neuen Krippe gestellt. Nach der Beschlussfassung zum Bau im August 2013 ging es mit dem Spatenstich im April 2014 an die Umsetzung der Planungen des Büros Haneder & Kraus aus Burglengenfeld für das rund 400 Quadratmeter Nutzfläche umfassende Projekt. Bereits am 1. September ging die Kinderkrippe in Betrieb, sie ist jedoch aktuell noch in den Räumen des Turnsaals untergebracht. Auch das für die Einrichtung benötigte, zusätzliche Personal (eine Erzieherin und zwei Kinderpflegerinnen) ist bereits eingestellt. Der vorherige Bestand an Krippenplätzen im Gemeindegebiet Wackersdorf beschränkte sich auf den Kindergarten Regenbogen in Wackersdorf. In Heselbach sind nun zusätzlich zunächst zwölf Ganztagsplätze entstanden. Im Jahr 2015 wird dann auf 24 Plätze aufgestockt. Durch Platz-Splitting können jedoch für einen Ganztagesplatz mehrere Krippenkinder aufgenommen werden. Der Gemeinde stehen demnach zusammen (Wackersdorf und Heselbach) bald insgesamt 48 Krippenplätze zur Verfügung, was die Attraktivität des Standorts Wackersdorf weiter steigert.

Höchste Priorität hatte beim Projekt Kinderkrippe neben dem Sicherheitsaspekt seit Baubeginn die Einhaltung der Bauzeit. Die offizielle Eröffnung der neuen Räume sollte schließlich noch in diesem Jahr stattfinden.

Nach dem Baubeginn Anfang April wurde der Dachstuhl im Juni von der Zimmerei Kurz aus Schwarzenfeld aufgestellt. Die Dachdeckerarbeiten (Fa. HSM aus Regenstauf) und der Einbau der Außenelemente (Fa. Köppl aus Eschlkam) folgten unmittelbar danach - und somit konnte im Juli mit der Rohinstallation der haustechnischen Gewerke begonnen werden.

Kosten bleiben im Plan

Die Gesamtkosten für den Neubau der zweigruppigen Kinderkrippe liegen im Bereich der veranschlagten Kosten in Höhe von rund 895.000 Euro.

Vonseiten der Regierung der Oberpfalz erhält die Gemeinde eine Förderung in Höhe von 60 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Die gesamte Förderung beläuft sich demnach auf etwa 505.000 Euro brutto.
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