Kirwa-Verein sorgt für Kirwaprogramm - Beisetzungszeremonie als Abschluss
Schuhplatteln zum Baumaufstellen

Eschenbach. (rn) Viele Jahre lag die Eschenbacher Kirchweih im Dornröschenschlaf. Im vergangenen Jahr wurde sie "wachgeküsst". Die Aufgabe des "Märchenprinzen" übernahm der Kirwa-Verein. Dessen Geburtsstunde schlug im Mai 2014. 40 traditionsbegeisterte junge Leute schlossen sich zusammen und stellten damit die Weichen für eine Wiederbelebung der Kirchweih.

Als Vereinslokal wählten sie die Gaststätte Wolfram neben der Mariensäule. Sie ist zugleich die Gaststätte, die der Pfarrkirche St. Laurentius am nächsten liegt. Am Donnerstag, 24. September, gibt Eschenbachs jüngster Verein das Startsignal für die Kirchweih 2015. Das wichtigste Geschehen dieses Tages ist das Aufstellen des Kirwabaumes in der Grünfläche vor der Gaststätte Wolfram. Erneut werden die "Schousters Banausen" aus Neuhaus an der Pegnitz das Hau-Ruck-Geschehen musikalisch begleiten.

Ob die Schuhplattlergruppe "Schenkelzinterer" aus Schwarzenbach die Kirwaboum dazu bringt, den Baum in kürzerer Zeit aufzustellen als im September 2014? Damals wuchteten sie den Baum ohne große Eile in die Höhe. Schuld daran waren die vielen Rast- und Tankpausen. Die letzten "Hauruck"-Aktionen konnten daher auch Bürgermeister und Stadtrat verfolgen. Deren Sitzung war bewusst kurz gehalten worden.

Offiziell legt der Kirwa-Verein am Freitag und Samstag eine Pause ein. Das Sonntagsgeschehen beginnt mit einem Kirchenzug. Den Kirwa-Gottesdienst um 9 Uhr gestaltet die Stadtkapelle. Ein Weißwurstfrühschoppen am Marienplatz schließt sich an. Das Kirwa-Zelt vor der Gaststätte Wolfrum bleibt während des gesamtes Tages geöffnet.

Am Montag stellt sich dem Kirwa-Verein die Frage "Grob' ma s' ei oder grob ma s' net ei?". Es wird jedoch keine andere Wahl bleiben und ein lautes Wehklagen um sich greifen. Wiederholen wird sich die Vorjahresszene: Unter Musikbegleitung zog eine große Trauergemeinde über Marienplatz und Grünanlage zum Kirwabaum, wo bereits eine Beisetzungsstelle markiert war.

Der obligatorische Leichentrunk setzt dann den Schlussakkord der Kirwa 2015.
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