Kleines Lexikon "Islam"

Moschee, Mohammed, Koran - solche Begriffe hört man oft, wenn es um eine bestimmte Religion geht: den Islam. Die Menschen, die dem Islam angehören, nennt man Muslime. In Deutschland leben etwa vier Millionen Muslime.

In Berlin trafen sich am Dienstag Vertreter der Religion und auch Politiker auf der Islamkonferenz. Unter anderem deshalb sprechen gerade viele Leute über den Islam. Hier erfährst du einige wichtige Dinge über die Religion.

Moschee:

Moscheen sind die Gotteshäuser der Muslime. Man erkennt sie zum Beispiel schon von Weitem an hohen Türmen: den Minaretten. Die Räume in der Moschee sind meist kunstvoll verziert und mit Teppich ausgelegt. In der Moschee treffen sich Muslime und beten gemeinsam.

Mohammed:

Ein wichtiger Prophet im Islam. Muslime verehren ihn. Er war Sohn eines Kaufmanns und lebte vor langer Zeit auf der arabischen Halbinsel in der Stadt Mekka. Muslime glauben, dass Gott den Propheten Mohammed geschickt hat, um die Menschen an ihn zu erinnern.

Koran:

Das ist die heilige Schrift des Islam. Darin sollen die Botschaften stehen, die Mohammed von Gott bekam. Im Koran stehen Regeln, die Muslime befolgen sollen. Etwa mehrmals am Tag beten, den Armen etwas abgeben und einmal im Jahr einen Monat lang fasten.

Ramadan:

Das ist der Fastenmonat des Islam. Während des Ramadan dürfen Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang weder essen noch trinken. Nach Sonnenuntergang geht es oft gesellig zu: Familie, Freunde und Nachbarn sind zum Essen eingeladen. (dpa)
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