Kommentar von Alexander Pausch
Griechische Regierung redet ihr Land in Grund und Boden

"Die griechischen Reformpläne ..." Karikatur: Tomicek
Bundeskanzlerin Angela Merkel kann sich noch so sehr bemühen, Griechenland in der Euro-Zone zu halten. Wenn sich international der Eindruck verfestigt, dass die griechische Regierung selbst nicht in der Währungsunion bleiben will, wird Merkels Bemühen und das der übrigen Europäer, das der europäischen Zentralbank und das des Internationalen Währungsfonds wirkungslos verpuffen.

Zumal die Mannschaft um den Sozialisten Alexis Tsipras derzeit alles tut, um alle Welt glauben zu machen, ihnen sei eine Insolvenz ihres Landes lieber als ein Kompromiss mit den Mitgliedern der Euro-Zone.

Das verbale Irrlichtern erschüttert das Vertrauen an den Finanzmärkten in die Verlässlichkeit der griechischen Regierung. Vor allem aber stößt es immer mehr Europäer vor den Kopf. Nicht nur Klaus Regling, Chef des Euro-Rettungsfonds, beklagt inzwischen seit Tagen öffentlich: "So darf man nicht miteinander umgehen." Wenn Tsipras und Co. so weitermachen, reden sie ihr Land in Grund und Boden.

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