Kommentar von Alexander Pausch
Helden im Kampf um Freiheit und Demokratie

Bild: dpa
Der mörderische Anschlag von Paris ist ein Angriff auf das Herz der Demokratie, auf die Meinungsfreiheit. Er traf jene, die sich im Ringen um diese Freiheit am weitesten vorgewagt hatten. Die Zeichner und die Redakteure des französischen Satiremagazins "Charlie Hebdo" spießten unbeugsam und treffend jene Ideologen auf, die unserer offenen Gesellschaft den Krieg erklärt haben.

Die Männer und Frauen sind Helden im Kampf um die Freiheit. Denn sie ließen sich nicht einschüchtern, weder durch Drohungen noch durch vorangegangene Anschläge. Wer ihrem Vermächtnis gerecht werden will, sollte sich ein Beispiel an ihrem Mut nehmen.

Verheerend wäre es dagegen, wenn das Attentat und die Opfer von Populisten und Ideologen vereinnahmt würden. Dem müssen sich alle entgegenstellen. Der islamistische Terror darf nicht dazu führen, dass die freie und offene Gesellschaft eingeschränkt wird. Sowohl in Frankreich, als auch hierzulande, gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren. Alles andere wäre ein Verrat an den Männern und Frauen von "Charlie Hebdo".

Christian de Vries, Leiter der Online-Redaktion Oberpfalznetz, über "Je suis Charlie"
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