Kommentar von Alfred Schwarzmeier
Noch viel Vergnügen

Vorteilnahme und Korruption, Ränkespiele und Rachefeldzüge - was sich seit Monaten bei der Fifa und jetzt auch beim DFB abspielt, ist ein irrer Mix. So abgedreht, dass er für einen packenden Sport-Krimi taugt.

Alles dreht sich in dem jüngsten Skript um einen Batzen Geld. Knapp sieben Millionen Euro, eine erkleckliche Summe, mit der sich allerlei Verbotenes anstellen lässt. Zum Beispiel eine WM kaufen. Oder einem machtbesessenen Weltfußball-Präsidenten zur Wiederwahl verhelfen. Der Autor hält den Spannungsbogen hoch. Niemand will wissen, wo die Millionen gelandet sind. Keiner hat an der Schraube gedreht oder gar einen verwerflichen Deal eingefädelt. In Frage kommen viele Täter. Nur: Wer ist der Hauptschuldige?

Wie gut, dass die Aufklärung eines Verbrechens immer der vergnüglichste Teil eines Krimis ist. Von daher haben wir die unterhaltsamsten Stunden noch vor uns.
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