Kommentar von Christine Walbert
Ehrenamt erster Klasse

Wenn es brennt, sind sie da. Ob Tag oder Nacht - auf die Feuerwehrleute ist Verlass. Zum Dank schickt sie der Freistaat nach 40 Jahre langem aktiven Dienst ins Erholungsheim nach Bayrisch Gmain. Wer tatsächlich die Woche Vollpension genießen darf, bestimmen die Kommandanten vor Ort, denn nur die Empfänger des Ehrenzeichens in Gold dürfen ihr Köfferchen packen. Allein diese Entscheidung dürfte nicht einfach fallen und mancherorts für Unmut sorgen.

Jetzt aber auch noch die Partner mit einer freiwilligen Leistung der Stadt zu bedienen, geht doch zu weit - auch wenn es sich angesichts der vollen Stadtkasse um einen lächerlich kleinen Betrag handeln mag.

Wie kommen sich die zahllosen freiwilligen Aktiven von anderen Vereinen vor, die hinter den Ehefrauen von Feuerwehrmännern ins zweite Glied rutschen? Einem gestandenen Feuerwehrmann sollte seine Frau soviel wert sein, dass er für deren Urlaub selbst aufkommt.

christine.walbert@derneuetag.de
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