Kommentar von Joachim Gebhardt
Lob dem Kreis

Es wird besser, keine Frage: Vor zehn Jahren schrieb das Krankenhaus St. Anna noch einen Verlust von über drei Millionen Euro. Seitdem ist viel passiert, und der Vorstand vermeldet seit Jahren schon einen, wenn auch kleinen, Gewinn. Recht ungewöhnlich in der deutschen Krankenhauslandschaft.

Anders sieht es in Auerbach aus: Die St.-Johannes-Klinik hat nur 45 Stationärbetten, aber vielfach die gleichen Kosten zu schultern wie ihre große Schwester in der Herzogstadt mit 165 Betten.

Aber der Kreistag steht ganz klar zu beiden Einrichtungen. Die wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung ist ihm das Geld wert, zumal der kompetente Vorstand massiv daran arbeitet, die Kosten weiter zu senken. Und wenn man sich vor Augen hält, was er bisher schon alles geschafft hat, dann wirkt auch der Verlustausgleich plötzlich gar nicht mehr so hoch.



Im Blickpunkt

Kein Nachfolger für Posluschny

Amberg-Sulzbach/Auerbach. (ge) Die Entscheidung über einen Nachfolger von Klaus Posluschny als Standortverantwortlichem für die St.-Johannes-Klinik Auerbach ist gefallen: Es wird keinen geben.

Gestern erreichte uns eine offizielle Stellungnahme von Verwaltungsrat und Vorstand: "Der Vorstand des Kommunalunternehmens wird sich als Letztentscheidender für beide Krankenhäuser des Kommunalunternehmens. (St.-Johannes-Klinik und St.-Anna-Krankenhaus) in gewohnter Weise intensiv mit den Fragestellungen am Standort Auerbach auseinandersetzen und seine Präsenz in der St.-Johannes-Klinik erhöhen."

Wie Vorstand Klaus Emmerich hinzufügte, verzichte er auf eine Nachbesetzung des Standortverantwortlichen und nehme "dessen Aufgaben in Personalunion vollumfänglich wahr."

Polizeibericht

Möbel-Diebstahl schnell geklärt

Sulzbach-Rosenberg. (ge) Bereits zwei Stunden nach Anzeigeerstattung klärten Beamte der Polizeiinspektion einen Diebstahl von antiken Möbeln: Am Donnerstag hatte ein 46-jähriger Mann der Polizei berichtet, dass vom Sonntag- bis Dienstagnachmittag aus seinem Hof antikes Mobiliar entwendet worden sei. Die Ermittlungen konzentrierten sich auf eine 46-jährige Frau, die in einem Anwesen unweit des Tatortes wohnt. Bei einem "Besuch" dort entdeckten die Ordnungshüter die Einrichtungsgegenstände und stellten sie sicher. Die Frau erwartet ein Strafverfahren wegen Diebstahls.
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