Kommentar von Thomas Kosarew
Vilseck ist

groß genug

Wer die Wörter Vilseck und Ausländer hört, denkt in erster Linie an US-Amerikaner. Sie sind längst Teil des Stadtbilds. So wie das Türmermuseum, die Burg Dagestein, der Zehentkasten und der legendäre Nachtwächter Tschung. Zu Vilseck gehören aber auch ganz offiziell Asylbewerber. 27 sind es aktuell. Sie stammen aus Tschetschenien und dem Kosovo und damit aus Regionen, die nicht unbedingt als USA-feindlich gelten.

Nun sähe es die Regierung der Oberpfalz gerne, wenn bis zu 80 weitere Flüchtlinge hinzukämen. Der Platz ist vorhanden und die Vilsecker möchten nicht missverstanden werden. Natürlich sind sie bereit, weitere Kriegsopfer bei sich aufzunehmen und wie Freunde zu behandeln. Das tun sie schon jetzt und werden das auch nicht ändern. Der beste Beweis: Ein einstimmiger Beschluss des Stadtrats schreibt vor, dass die Ganztagsbetreuung von Flüchtlingskindern zu gewährleisten ist.

Jetzt aber droht womöglich Unheil. Dass sich der Iraker oder Afghane auf Anhieb mit dem US-Soldaten im Nachbarhaus gut versteht, ist nicht auszuschließen. Aber auch nicht zu garantieren. Wo Konfliktpotenzial denkbar ist, sollte es vermieden werden. Sonst müsste sich die Regierung der Oberpfalz eines Tages den Vorwurf gefallen lassen müssen, Asylbewerber wie Karteikarten zu behandeln und ohne Rücksicht auf Verluste in den nächstbesten Schub zu stecken. Nur, weil dieser gerade frei ist. Nein, das kann keiner wollen. Es muss möglich sein, die Flüchtlinge in anderen Vierteln unterzubringen. Vilseck ist doch groß genug.



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