"Konfrontation auf ganzer Linie"
Briefe an die Redaktion

Zum Interview "Ich gehöre zur C-Prominenz" mit Matthias Bagada am 13. Dezember schreibt ein Leser:

Eins möchte ich im Vorfeld klar stellen: Ich kenne Herrn Bagada nicht persönlich und möchte auch nicht Partei für ihn oder den NT ergreifen. Allerdings, sollte das Interview tatsächlich so gelaufen sein wie im NT gedruckt, dann hätte ich es verstehen können, wenn Herr Bagada das Interview abbricht und geht - ich hätte das getan. Das war ja Konfrontation auf ganzer Linie! Ob Herr Bagada berühmt ist oder nicht, ist mir persönlich wurscht - jedem das Seine. Wenn Herr Gottlöber ein Problem mit dem "Weidener Paradiesvogel" hat, dann ist das seine private Sache. Aber solche verbalen Angriffe haben meines Erachtens kein Niveau, um im NT veröffentlicht zu werden.

Jakob HaberkornWeiden

Ein unsinniges Angebot der Stadt

Zum Artikel "Alle sind Weidener - Stadt bezahlt Krippenplätze für Flüchtlingskinder" äußert sich eine Leserin wie folgt:

Neulich las ich in der Zeitung einen Bericht, der mich sehr verwunderte: Die Stadt Weiden beschloss, den Kindern von Flüchtlingen (ich habe nichts gegen Flüchtlinge) nicht nur Kindergartenplätze zu finanzieren, was meiner Meinung nach auch in Ordnung ist, sondern auch Kinderkrippenplätze. Und das, obwohl die Eltern sehr wohl Zeit haben, sich selbst um die Kleinen zu kümmern. Darüber bin ich mehr als verwundert. Abgesehen davon, dass viele dieser Mütter ihre Kinder wahrscheinlich gar nicht weggeben wollen, wird ihnen solcher Unsinn angeboten.

Dass man allgemein den kleinen Kindern (ab einem Jahr und manchmal gar jünger) nichts Gutes tut, wenn man sie in die Kitas gibt, bin ich felsenfest überzeugt. Was diese Kinder brauchen, sind Liebe und Zuwendung ihrer Eltern, vor allem der Mutter. Dass die Kinder Zuneigung und Bindung von dieser einen festen Bezugsperson erfahren, vor allem in den ersten drei Lebensjahren, ist unerlässlich für die gesunde seelisch-geistige Entwicklung, wenn aus ihnen starke und gefestigte Persönlichkeiten werden sollen.

Schon in meiner Schulzeit haben wir das im Fach Erziehungskunde gelernt. Sollten die jetzigen Kinder andere Bedürfnisse haben als frühere Generationen, wohl kaum! Ein Kinderarzt hat mir einmal diese Auffassung bestätigt, als ich auch einen Leserbrief zu diesem Thema schrieb. Zu ihm kämen solche Kinder, die Schäden durch die Fremdbetreuung erlitten haben. Ich wende mich daher an alle jungen Mütter, ihren Schatz nicht so schnell aus der Hand zu geben, auch wenn dies vorübergehend einen finanziellen Verlust bedeutet.

Warum sich so wenige zu Wort melden, um diesem Trend entgegenzusteuern, ist mir unbegreiflich. Mit großer Sorge beobachte ich schon jahrelang die gefährliche Entwicklung, wie Kitas und Ganztagsbetreuungen aus dem Boden schießen . Welche Ziele verfolgt diese Politik, die Kinder und Eltern entfremdet - und dafür Jahr für Jahr Milliarden von Euro bereitwillig und ohne mit der Wimper zu zucken ausgibt? Und das, obwohl unser Land hochverschuldet ist. Man leistet den Familien, die die Keimzelle jeder Gesellschaft sind, damit einen Bärendienst.

Margarete Zimmer95643 Tirschenreuth

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