Korea-SUV kennt Kundschaft

Der neue Hyundai Tucson steht jetzt zu Preisen ab 22 400 Euro bei den deutschen Händlern. Mit großem Hexagonal-Kühlergrill und schmalen Scheinwerfern legt er einen imposanteren Auftritt hin als der Vorgänger ix35. Bild: Hyundai

Konzipiert für eine globale Kundschaft, aber entwickelt und designt in Deutschland: Der neue Hyundai Tucson kommt dem Klassenprimus Tiguan ganz schön nah.

Das Korea-SUV kennt seine Kundschaft längst: Das Hyundai-Technikzentrum für Design und Entwicklung sitzt in Rüsselsheim mit bestem Zugang zum deutschen Markt. Die Marke hat nicht nur den früheren Typennamen wieder aktiviert, sondern auch die wichtigsten Eckdaten an den Kundenwünschen ausgerichtet: Kompakte Abmessungen mit 4,48 Metern Länge, ein dynamisches Design mit repräsentativer Front und einer großen Heckklappe sowie einer variablen Rücksitzbank.

Dazu kommen sparsame Benzin- und Dieselmotoren mit Normverbräuchen von 4,6 bis 7,6 Liter und Leistungen von 116 bis 177 PS. Wahlweise kümmern sich die Vorderräder oder ein Allradantrieb um die Traktion. Weil bisher rund 65 Prozent der Tucson-Kunden den Benziner liebten und insgesamt 75 Prozent lieber zum Front- als zum Allradantrieb gegriffen haben, hat Hyundai für die Einstiegs-Version besonders scharf gerechnet: Ab 22 400 Euro ist der Tucson mit dem 1,6-Liter-Benziner zu haben, doch nur mit Frontantrieb. Aber damit kommen die allermeisten Kunden wohl dort an, wohin sie wollen. Wahlweise gibt es nicht nur Allradantrieb, sondern auch ein Siebengang-Doppelkupplungs-Getriebe oder eine Sechsgang-Wandlerautomatik, die wegen der höheren Drehmomente für die Dieselmotoren benötigt wird.

Damit vom Tucson möglichst rasch möglichst viele Exemplare auf die deutschen Straßen kommen, lässt Hyundai noch die besonders gut ausstaffierte "Intro Edition" von der Kette: Sie zeichnet sich durch eine sehr komplette Ausstattung aus und ist mit sieben unterschiedlichen Motorisierungen zu kombinieren.

Als günstigste Variante kommt für 26 750 Euro der Tucson 1.6 GDI Intro Edition mit Sechsgang-Schaltung und 132 PS. Da ist man zum Beispiel bereits mit Navigation, automatisch arbeitender Klimaanlage, Verkehrszeichen-Erkennung und etliche Assistenzsystemen sowie 17-Zoll-Leichtmetallfelgen für fast alle Lebenslagen gerüstet. Wer sich für die hohe Sitzposition, den Raum und Fahrkomfort des neuen Tucson interessiert, aber auf hohe Leistung und Allradantrieb verzichten kann, der sollte das im Konkurrenzvergleich günstige Basismodell näher prüfen. Knapp 23 000 Euro sind ein gutes Argument für einen Hyundai, der unter der Obhut des deutschen Designchefs Peter Schreyer entwickelt wurde. Dass er vorher bei VW war und den dortigen Tiguan bis in die letzte Schraube kennt, muss wohl kein Nachteil sein. (mid)
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