Lautlos auf der Jagd
Hintergrund

Eulen können sogar bei völliger Dunkelheit jagen und unter einer Schneedecke Beute aufspüren. Die geheimnisvollen Raubvögel haben sich besonders gut an die Nacht angepasst. So können sie sehr gut hören. Dabei hilft ihnen auch ein spezielles Gefieder im Gesicht. Das leitet selbst leiseste Töne zu den Ohren.

Bei der Jagd machen die Tiere selbst fast keine Geräusche. Eulen tragen ein sehr dichtes Federkleid und einige ihrer Federn sind so beschaffen, dass sie wie eine Art Schalldämpfer wirken. (dpa)

Der Trick mit dem Nachttierhaus

Mitten in der finsteren Nacht Tiere beobachten? Schwierig. Und dann auch noch Tiere, die gar nicht bei uns in freier Natur leben? Fast unmöglich. Aber eben nur fast. Denn in manchen Zoos gibt es Nachttierhäuser. Am Tag, wenn die Besucher im Zoo sind, ist dort alles dunkel. Dann zeigen sich die nachtaktiven Tiere. Abends, wenn der Zoo geschlossen ist, gehen im Nachttierhaus die Lampen an. Für die Tiere dort ist dann Tag und sie schlafen.

Im Nachttierhaus des Berliner Zoos etwa gibt es jede Menge nachtaktive Tiere aus aller Welt zu sehen. Die Fenneks zum Beispiel. Das sind kleine Wüstenfüchse mit riesigen Ohren.

"Fenneks leben eigentlich in der Wüste von Afrika", erklärt Heiner Klös vom Berliner Zoo. "Sie haben sich auf ein Leben in der Nacht spezialisiert, weil es tagsüber viel zu heiß ist." Nachts, wenn die Sonne nicht auf die Erde brennt, ist es in der Wüste natürlich viel kühler. (dpa)
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