Lebende Steine sind ein Hingucker fürs Aquarium
Hübsch und hilfreich

Das Gestein sollte fest aufeinander geschichtet werden, damit es nicht umkippt. Bild: FLH

Overath. Für Meerwasseraquarien sind Lebende Steine eine gute Ergänzung. Die Steine bestehen aus porösem Kalkgestein und stammen aus natürlichen Korallenriffen oder Lagunen im Meer. Sie sind mit allerlei Mikroorganismen besiedelt, die für ein gesundes und ausgeglichenes Milieu im Becken sorgen. Darauf weist die Fördergemeinschaft Leben mit Heimtieren hin.

Auf Lebenden Steinen tummeln sich beispielsweise verschiedene Bakterienstämme, Einzeller, Algenarten, Schwämme, Korallen und manchmal auch winzige Krebstiere. Im Inneren der Steine befinden sich außerdem anaerobe Bakterien, die Nitrat abbauen können. Vor allem dieser Aspekt ist für ein intaktes Aquarium sehr wichtig.

Ein weiterer Pluspunkt: Sie sehen hübsch aus und sind ein Hingucker im Aquarium. Wenn man die Gesteine übereinander schichtet, sollte man allerdings darauf achten, dass sie fest aufeinanderliegen. Werden die Steine nämlich später von Korallen bewachsen, kann sich der Schwerpunkt verändern. Die Steine beginnen dann zu wackeln oder stürzen auf den Bodengrund.
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