Leichtsinnigkeit ansprechen
Berufspraxis

Hamburg.(dpa) Der Kollege benutzt Hilfsmittel nicht und hebt viel zu schwer: Wer in der Pflege tätig ist, beobachtet immer wieder leichtsinniges und riskantes Verhalten von anderen. "Der Grund, dass die Betroffenen die Vorschriften nicht einhalten, ist häufig keine Zeit", sagt Diplom-Psychologin Sabine Gregersent. Kollegen sollten sie auf ihr riskantes Verhalten ansprechen. Am besten warten sie eine ruhige Minute ab. Wichtig sei dann, dem anderen keine Vorwürfe zu machen, sondern Ich-Botschaften zu wählen und zum Beispiel sagen: "Mir fällt auf, dass du nie Hilfsmittel benutzt, dafür sollte aber Zeit sein."

Job und Kind nicht ausklammern

Berlin.(dpa) Jobsuchende, die Kind und Karriere haben möchten, sollten bei der Arbeitgeberauswahl deshalb berücksichtigen, wie familienfreundlich ein Arbeitgeber ist, rät Karrierecoach Silke Mekat. Das lässt sich zunächst einmal über eine Netz-Recherche herausfinden. Wirbt der Arbeitgeber zum Beispiel damit, familienfreundlich zu sein? Gleich im Bewerbungsgespräch das Thema Vereinbarkeit anzusprechen, davor scheuen sich zwar viele. Doch wenn ein Unternehmen damit wirbt, familienfreundlich zu sein, sollten Bewerber ruhig mutig sein und sich erkundigen, wie das konkret aussieht, sagt Mekat.

Ruhiger Vortrag mit Stift in der Hand

Hof.(dpa/tmn) Egal, ob im Meeting oder vor großem Publikum: Wer beim Sprechen nervös ist, sollte den Händen etwas zu tun geben. "Von den Händen geht dann eine Beruhigung aus", sagt Gottfried Hoffmann, Dozent für Kommunikation. Statt also die Finger zu kneten, rät der Experte, sich einen Stift zu nehmen. Dann seien die Hände beschäftigt. Das mindere automatisch den Stress.
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