Leipfinger Bader steigert Auslastung und Mitarbeiterzahl des Ziegelwerks Schönlind
"Wir haben unsere Ziele übertroffen"

Gute Nachrichten aus Schönlind (bei Vilseck im Landkreis Amberg-Sulzbach): Beim Ziegelwerk wurde in den vergangenen Monaten eine Menge investiert - und die Neuerungen schlagen so gut durch, dass auch neue Mitarbeiter eingestellt werden konnten.

Ein Jahr nach dem Erwerb der wesentlichen Vermögensgegenstände des Geschäftsbetriebs des Ziegelwerks Schönlind der Ziegelei Merkl OHG (nunmehr Merkl GmbH & Co. KG) durch die eigens hierzu gegründete Leipfinger-Bader GmbH & Co. KG ziehen die Leipfinger Bader (LB) Ziegelwerke aus dem niederbayerischen Vatersdorf bei Landshut eine rundum positive Bilanz. Es wurde viel in eine moderne Ziegelproduktion und Qualitätssicherung investiert. "Das hat sich für den Betrieb und für die Region gelohnt", sagt LB-Chef Thomas Bader. Denn die Mitarbeiterzahl stieg von 24 auf 34 und der Standort soll weiter ausgebaut werden.

"Wir haben unsere ersten Ziele nicht nur erreicht, sondern sogar übertroffen", sagt Bader. Anfangs sei es vor allem darum gegangen, den Ziegelei-Standort und die Arbeitsplätze überhaupt zu erhalten. Doch das Geschäft entwickelte sich so erfolgreich, dass schon im ersten Jahr personell aufgestockt werden konnte. Seit April 2014 hat sich viel getan: Auf dem Werksgelände wurde viel renoviert und Maschinen und Produktionsprozesse wurden verbessert und optimiert, um hochwertige Plan- und Blockziegel herstellen zu können.

So wurden beispielsweise zur Optimierung der Produktion neue Anlagenteile installiert. Derzeit entsteht in einer bislang leerstehenden Halle eine neue Produktionsstätte für Ziegel. Mit der Einführung eines Zweischichtsystems im Februar ist das Werk besser ausgelastet als zuvor. "Inzwischen laufen nun täglich rund 300 Tonnen gebrannte Ziegelware vom Band", sagt Bader. "Damit sichern wir unsere Stellung auf dem nordbayerischen Markt."

Leipfinger Bader will den Standort Schönlind weiter ausbauen. Derzeit werden beispielsweise auch Bürogebäude mit Sozial- und Schulungsräumen umgebaut, um bessere Bedingungen für den Empfang von Gästen, Kunden und für die Beschäftigten zu schaffen. "Alle Arbeitsplätze der alten Ziegelei zu erhalten, war uns ein wichtiges Anliegen. Jetzt sorgen wir dafür, dass sich die Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz auch wohlfühlen", sagt Bader. Und auch in die Rohstoffversorgung wird zusätzlich investiert: Die bestehende, direkt ans Werk anschließende eigene Tongrube mit hochwertigem Opalinus-Ton soll erweitert werden. Damit ist laut Bader die Versorgung von Nordbayern mit hochwertigem Mauerziegel langfristig sichergestellt - und die traditionsreiche Ziegelgeschichte der Oberpfalz wird weitergeschrieben.

Das soll aber noch nicht alles gewesen sein. "Wir investieren voller Überzeugung in Schönlind", sagt Bader. "Und wir schließen ein weiteres umweltfreundliches Wachstum dieses Werks nicht aus."
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