Leserbrief "Das Parken in der Fußgängerzone endlich verbieten"

Zur Verkehrssituation in der Innenstadt äußert sich ein Leser wie folgt:

Fußgängerzone in Sulzbach, die keine ist! Vergangenen Freitag lauschte ich den Klängen der Bergmannskapelle am Rathaus und beobachtete nebenbei den Verkehr aus der sogenannten Fußgängerzone. Die Bergmannskapelle gab ihr Bestes. Der Verkehr aus dem Stopsel, wie das kurze Straßenstück auch genannt wird, leider nicht.

Denn geparkt wird auf der Rathausseite an den unmöglichsten Stellen, damit diese Personen keine Schritte mehr machen müssen und gleich in das betreffende Geschäft kommen können. Diese Seite wäre ja nur für die Fußgänger da und nicht für die Autos. Am Rathauseck steht eine Bank. Wenn sich jemand auf dieser ausruht, dann wird ihr oder ihm der Blick versperrt durch das abgestellte Auto. Die Busse des Nahverkehrs mussten sich durchquälen, damit sie einigermaßen rechtzeitig an ihre Haltestelle kamen.

Ich wollte es nicht glauben, aber auch links wurden Autos abgestellt, damit die Insassen auf dem kürzesten Weg in die Commerzbank kommen. Obwohl dort Fußgänger standen, das stört diese Autofahrer nicht. Plötzlich kamen ein Rettungswagen und der Notarzt mit Blaulicht und Martinshorn an, aber sie konnten nicht gleich durchfahren, denn erst mussten die abgestellten Autos links und rechts den Weg freimachen. Diese brenzlige Situation betrachtete nicht nur ich, sondern die vielen Zuhörer des Bergmannskonzerts. Der Feuerwehr geht es genauso wie dem Sanka und dem Notarzt.

Den Damen und Herren des Stadtrates muss doch diese gravierende Situation bekannt sein. Sie hätten schon längst Abhilfe schaffen können, nämlich das Parken in der sogenannten Fußgängerzone endlich zu verbieten. Damit die Frauen und Männer mit Kinderwagen, die Rollstuhlfahrer, Menschen mit Rollator oder die Behinderten endlich wieder ungehindert zum Rathaus und zum Luitpoldplatz gelangen können. Ein Vorschlag meinerseits wäre, am Luitpoldplatz oberhalb des Löwenbrunnens ein paar Parkplätze zu schaffen, die das Kurzparken erlauben.

Mir berichtete eine Bekannte, die an der Haltestelle bei Schuh Böhm auf den Bus wartete, dass dieser verspätet kam und verkehrswidrig durch die Neutorgasse fahren musste, um zur Rosenberger Straße zu kommen. Der Busfahrer sah rechts das Verbotsschild, das den Durchgangsverkehr verbietet. Er kam von auswärts und wusste nicht, dass Busse durchfahren können. Daher muss ein Zusatzschild angebracht werden, dass die Durchfahrt für Busse allgemein erlaubt ist.

Matthias Schwarz,Sulzbach-Rosenberg

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